Versteckte Kosten und rechtliche Fallen bei gebrauchten Immobilien beachten


 
 
 

Eine gebrauchte Immobilie ist meist günstiger als ein Neubau. Wenn man das Wunschobjekt gefunden hat, sollte man aber nicht vorschnell den Kaufvertrag unterschreiben.

Der Hauskauf ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Investition im Leben. Damit verbunden sind viel Arbeit, Verantwortung und laufende Reparaturen.

Wenn man erst mal eine Immobilie in der engeren Auswahl hat, sollte man unbedingt den Zustand checken. Im Idealfall zieht man bei der Besichtigung einen Experten hinzu, oft gibt es nämlich versteckte Mängel und das Haus ist sein Geld nicht wert.

Infos vom Nachbarn

Ratsam ist es auch, das Objekt mehrmals zu besichtigen, um ein besseres Gefühl für die Akustik und die Infrastruktur zu bekommen. Auch im Gespräch mit Nachbarn kann man wichtige Dinge über die Immobilie erfahren.

Unbedingt verlangen sollte man den Energieausweis, um künftige Energieausgaben besser einschätzen zu können. Auch die rechtlichen Faktoren müssen vor dem Kauf geklärt werden.

Grundbuchauszug kontrollieren

Im Grundbuchauszug erfährt man neben dem Hauseigentümer auch vorhandene Belastungen und Dienstbarkeiten wie etwa ein Wegerecht.

Falls eine Sanierung notwendig ist, sollte man klären, ob Denkmalschutz besteht. Bei einem notwendigen Umbau, ob dieser laut Bauordnung und Flächenwidmungsplan überhaupt erlaubt ist. Vor der Vertragsunterzeichnung ist es ratsam, einen Notar oder Anwalt hinzuzuziehen.

Mehr Geld einplanen

Nicht zu knapp kalkulieren sollte man bei der Finanzierung. Neben Sanierungs- und Umbaukosten kommen noch die Nebenkosten hinzu. Diese machen meist zehn bis 15 Prozent des Kaufpreises aus.